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Addax

Artenschutz zum Anfassen!

Zoo und Zoostiftung eröffnen
Sahara Conservation Visitor Center

Über das „Projekt Addax" informiert jetzt das neue Sahara Conservation Visitor Center, das der Zoo und die Zoostiftung Region Hannover heute eröffneten.

 

Hier wird auf anschauliche Weise auf die Bedrohung der Antilopen und die Auswilderungsaktionen des Zoos aufmerksam gemacht: In dem Artenschutz-Center mitten in der Wüste arbeitet ein Antilopen-Forscher, der die Tiere beobachtet, Notizen über ihr Verhalten und die soziale Struktur der Herde macht. Er scheint seine Station nur kurz verlassen zu haben und kommt wahrscheinlich jeden Moment zurück – das Feldbett ist ausgeklappt, sein Computer läuft noch, die Notizen liegen offen herum…

 

Das Büro des Wissenschaftlers ist vom Visitor Center aus, dem Informations- und Ausstellungsraum, einsehbar. Exponate wie die imposant gewundenen Hörner der Addax, Landkarten mit den wenigen verbliebenen Verbreitungsgebieten und ein Klappkasten, der zum Anfassen, Hingucken und Nachdenken animiert, machen die bedrohliche Situation der Addax im wahrsten Sinne greifbar.

 

Nach dem Prinzip „Was-passiert-wenn?" wird hinter den Klappen anschaulich demonstriert, welche immense Bedeutung die Addax für die Wüste und das Leben der Menschen in der Sahara haben: Ohne die Antilopen verödet die Wüste zusehends, Leben ist nicht mehr möglich!

 

Auf einem Flatscreen werden Filmausschnitte von den Auswilderungsaktionen der letzten Jahre gezeigt. Jüngster Zugang in der Wüste: Antilope Fiene aus Hannover. Sie reiste im Herbst 2007 gemeinsam mit 21 Antilopen aus Europa und den USA in den Nationalpark Djebil, Tunesien.

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Prof. Axel Priebs und Klaus-Michael Machens bei der Eröffnung
Besucher bestaunen im Visitor Center die seltenen Anitlopen
Prof. Axel Priebs und Klaus-Michael Machens besichtigen das neue Forscherzimmer